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Mika

Februar  2020 / 10 Kommentare deaktiviert für Mika

Juppidui. Ab ins hippe, farbenfrohe Kaffeehaus mit Dorfcharakter in der Großstadt. Rund um mich herum weilen 10 junge und sehr junggebliebene Menschen, die interessiert an ihren Kaffees und Shakes schlürfen. Und ich mittendrin.
An den Nebentischen wird über alles gesprochen, was wirklich wichtig ist. Aber über wirklich alles. Und ich bin auch ein bissl froh, dass ich mit denen nicht tauschen muss. Weder mein Leben, noch meinen Facebook oder Tinder Account. Beides hab ich eh nicht. Ein Leben schon.

Es wird, wie erwähnt, wirklich über alles gesprochen.

Auch über so kleine, herzige Basteleien, die ein Bekannter wieder auf Pinterest gepostet hat. Und es wird dauernd irgendwas geteilt, geliked und geshared.

Ich lerne:
„Bilder mit Sonnenbrillen sollten zum Beispiel nicht online gestellt werden.“

Das wieso bekomme ich nicht mit… irgendwie schade…

Und ein Freund/Bekannter hatte unlängst ein Tinder Date. Jetzt will ich es wissen. Wie wars? Schade… es ist nix geworden. Grad bei Tinder. Der Grund ist nachvollziehbar. Ihre Stimme war ihm zu hoch. Zu schrill.

Oder der Raffi. Was der gemacht hat ist auch voll urarg. Der ist einfach so von der Stadt aufs Land gezogen. Nach Tirol. Weil er die Berg wollt. Arg.

Manchmal wär ich gern ein bissl so wie der Mika Hakkinen.

Eim bissl tauber.